Kugellager für Inlineskates
Bei den Inline Skates sind
die Rollen über ein Kugellager
auf den Achsen gelagert. Das ermöglicht ein sogenanntes Gleiten, was beim
Inline-Skaten ja durchaus vorteilhaft und in vielen sportlichen
Disziplinen sogar unabdingbar ist.
Das Kugelllager verhindert also eine zu starke Reibung. In den meisten Fällen
befinden sich 7 Kugeln im Kugellager, es können aber auch mehr sein, wenn ein
Sportler darauf enorm großen Wert legt.
Kugellager Größen
Hauptsächlich gibt es zwei Größen
von Kugellagern. Speedskater besitzen Inliner mit kleinen
Kugellagern, während Freestyle-Skater, die
spektakuläre Tricks und Sprünge auf das Beton wagen,
ein Kugellager von ungefähr 22 Millimeter
Größe benötigen.
Die
Kugeln im Kugellager sind entweder mit Fett oder mit Öl
geschmiert, wobei beim erstgenannten erst eine gewisse Einfahrzeit
eingeplant werden muss, damit sich der Inline Skate auch
später einwandfrei fahren lässt.

Inliner mit
ölgeschmierten Kugellagern eignen sich besonders für
Speedskater, denn er ist wesentlich schneller.
Dementsprechend ist es
sinnvoll, wenn Sportler, die nicht unbedingt viel Wert aufs Tempo
legen, die mit
Fett geschmierten Kugellager verwenden. Bei Kugellagern
unterscheidet man mithilfe der ABEC Klassen verschiedene
Qualitätsstufen, wobei gesagt werden muss, dass diese Werte
(es gibt ABEC-Werte von 1 bis 9) nicht unbedingt immer viel
über die Qualität aussagen.
Im meisten Fall werden Inline Skates mit einem ABEC-Wert von 3
verwendet und in den Läden angeboten. Einige Kugellager lassen
sich öffnen und können gereinigt werden. Das Risiko,
dass man diese dann beschädigt ist jedoch sehr hoch und viele
Experten raten daher, sie entweder von Fachpersonal reinigen zu lassen,
beziehungsweise gleich auszutauschen.